Wie schaffen wir eine gerechte und glückliche Gesellschaft innerhalb der planetaren Grenzen?

Herausforderungen

In unserer Gesellschaft sind soziale Solidarität und ökologisches Gleichgewicht der Logik des Marktes untergeordnet. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) wird zu einem Selbstzweck, losgelöst vom Gemeinwohl. Doch unendliches Wirtschaftswachstum auf einem Planeten – und in einem Kanton – mit begrenzten Ressourcen ist unmöglich. Diese umfassende Plünderung unserer Zukunft mussachtet das Gemeinwohl und das allgemeine Interesse, um einer Minderheit von Profiteuren zu dienen. Neoliberale Reflexe wie Wettbewerbsdruck, Produktivitätssteigerung und Kostensenkung sind allgegenwärtig. Die Sparpolitik der regierenden Rechten in Freiburg gefährdet den Sozialstaat und die öffentlichen Dienste. Die Landwirtschaft ist zur Agrarindustrie geworden, damit der Detailhandel auf Kosten der Bäuerinnen und Bauern Profite erzielen kann.

Unsere Position

Die GRÜNEN Freiburg wollen die Wirtschaft dort verorten, wo sie hingehört: innerhalb der planetaren Grenzen und unter Berücksichtigung sozialer Mindeststandards. Die Überwindung des Wachstumsdogmas ist nicht nur ökologisch notwendig, sondern auch eine Chance, unsere Gesellschaft gerechter zu gestalten. Statt weiter an der fossilen Wirtschaft festzuhalten, wollen wir den Klimawandel und die Energiewende als Chance für alle nutzen. Kreislaufwirtschaft, ein qualitativ hochwertiger öffentlicher Dienst für alle, eine Landwirtschaft, die gesunde und nachhaltige Lebensmittel produziert, sowie ein digitaler Wandel, der der Bevölkerung wirklich zugutekommt – kurz: eine Gesellschaft des Wohlstands ohne Wachstum.